• Uwe von Grafenstein

PRÄSIDENT BARACK OBAMA HAT MIR 5 DINGE BEIGEBRACHT


US Präsident Barack Obama hielt vor zwei Wochen eine Keynote in der Kölner LANXESS Arena bei GedankenTanken. Ich durfte dabei sein und habe fünf Lektionen zum Thema Leadership gelernt, die ich direkt am nächsten Tag in meinen eigenen Unternehmen umsetzen konnte. Und Du kannst das auch.


Den folgenden Artikel habe ich für das ERFOLG Magazin geschrieben. Einen Auszug davon findest Du hier:


Mein Credo ist es, nur von Menschen zu lernen, die bereits das erreicht haben, was Du noch erreichen möchtest. Von wem sonst solltest Du also Führungsstärke lernen, wenn nicht vom ehemaligen Führer „der freien Welt“ und einem der mächtigsten Staaten der Welt?


Hier sind meine fünf Lektionen, die ich von Barack Obama lernen durfte:


1. Sei bodenständig und respektvoll – oder auch: „Wie Du in den Wald rufst, so schallt es hinaus.“


Obama wurde in Köln von seiner Schwester Dr. Auma Obama auf Deutsch angekündigt. Als er danach die Bühne betritt, erklärt er, dass er hinter der Bühne keinen Übersetzer hatte und somit nicht weiß, was seine Schwester zuvor über ihn erzählt habe. Er warnt die Zuschauer aber, ihr nicht zu glauben, da große Schwestern dazu neigten, ihre kleinen Brüder zu sehr zu loben. Damit hat er seine Schwester erhöht und bereits nach 60 Sekunden die Lacher und die Sympathien seiner Zuhörer gewonnen


Mein Learning:Behandle jeden Menschen mit Respekt und lasse ihn gut aussehen. Zum einen demonstriert es Deine charakterliche Größe und zum anderen sieht man sich immer zwei Mal im Leben. Menschen merken sich Dein Verhalten….


Du kannst Dinge für Geld tun oder für ein übergeordnetes Ziel. Im besten Fall findest Du den Punkt, wo sich diese beiden Bereiche überschneiden.


2. Sprich so, dass Deine Zielgruppe Dich versteht und gehe auf jede Untergruppe dezidiert ein.


Als Präsidentschaftskandidat nutzte Obama als einer der ersten die Möglichkeiten von Social Media und Online Medien. Das war neben Glaubwürdigkeit und Aufrichtigkeit seine größte Stärke. Er bedauert aber noch heute, dass er diesen Trumpf in genau jener Sekunde verspielt hatte, als er das Oval Office bezog. Ab dem Tag seiner Vereidigung dachte er nämlich, dass er von nun präsidial wirken und nur noch per Journalisten-Briefing und Pressekonferenz kommunizieren sollte. Er nahm Abstand von der direkten Kommunikation per Social Media. In der Folge verlor er zwei Jahre lang den Kontakt zu seinen Wählern.


Erst ab dem dritten Jahr änderte er seinen Kurs und trat von nun an – zu seiner eigenen Überraschung – auch auf YouTube Channels auf, in denen es sonst nur „um Make-Up und Eyeliner“ geht. Er tat dies, weil solche Channels zum Teil über 10 Millionen Abonnenten verfügen – in genau der jungen Zielgruppe, die Obama punktgenau erreichen will.


Mein Learning: Passe Dein Wording und Deine Key-Messages an den jeweiligen Kommunikationskanal an. Du wirst auf LinkedIN andere Themen und Ausdrucksweisen gebrauchen, als z.B. auf Instagram. Sei dort, wo Deine Zielgruppe wirklich versammelt ist und sprich sie in ihrer eigenen Sprache an.


>>> Zum kompletten Artikel im ERFOLG Magazin: KLICKE HIER




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