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2019 - Uwe von Grafenstein, Siegfriedstrasse 8, 80803 München

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  • Uwe von Grafenstein

KEINE ANGST VOR SOCIAL MEDIA - SO GEHT'S!

Aktualisiert: 18. Aug 2019

Viele wollen sichtbar werden und ihre Geschichte erzählen - haben aber große Sorgen und Bedenken dabei. Hier erkläre ich dir, warum du dennoch sichtbar werden solltest und wie du das schaffst.




Es ist OK, wenn du Angst vor mehr Sichtbarkeit hast


Ich war bis vor Kurzem einer der Top5 Fernsehproduzenten in Deutschland (und in dieser Branche sehr sichtbar), hatte 2010 meine eigene TV-Show auf RTL2 (mehrere Millionen Zuschauer) und bin seit Februar 2019 in Social Media, Podcast und YouTube so sichtbar, wie nie zuvor.


Dennoch habe ich nicht ein einziges Mal eine negative Reaktion bekommen oder bin schlecht behandelt worden.

Und ist nicht genau das die größte Angst von jedem, der sichtbar werden will? Dass du fiese Kommentare und beleidigende Reaktionen bekommst oder noch schlimmer: geblockt wirst?

Sei du selbst und verstelle dich nicht


Ich kann dir aus eigener Erfahrung sagen: Wenn du ganz du selbst bist und dich nicht verstellst oder der "fake-it-till-you-make-it"-Strategie auf den Leim gehst, wirst du großartige Erlebnisse haben.


Ich habe den Podcast zeitgleich mit meinem YouTube Channel gegründet und kann nach wenigen Monaten sagen, dass es die beste Idee meines Lebens gewesen ist: Nicht nur habe ich in fünf Monaten über 45.000 Podcast-Downloads, über 120.000 tatsächlich konsumierte Audio-Minuten und über 80.000 geschaute Video-Minuten erreicht, sondern habe spannende Menschen kennenlernen dürfen und ein komplett neues Unternehmen aufgebaut.


All das wäre nicht passiert, wenn ich nicht die Entscheidung getroffen hätte, sichtbarer zu werden. Und du kannst das auch.


Bleibe bei deinem eigenen Tempo


Egal, wo du aktuell stehst oder was dir vermeintliche Gurus erzählen wollen: Mache alles in deinem eigenen Tempo! Lass dich nicht unter Druck setzen oder zu etwas drängen, was du nicht möchtest.


Es ist deine Geschichte und es sind deine Kanäle. Du entscheidest über die Inhalte, die Form und die Häufigkeit der Veröffentlichungen. Die wichtigste Regel, wenn du es ernst damit meinst: Starte mit genau der Häufigkeit, die du später auch durchgehend aufrecht erhalten kannst.


Wenn du z.B. nur einmal im Monat einen Podcast veröffentlichen kannst, dann tu das. Weniger ist mehr - wenn es für deine Zuschauer und Zuhörer verlässlich ist und die auch "lieferst", wie du es versprochen hast.





Deine Geschichte ist wertvoll


Sei dir dabei immer bewusst, dass deine Geschichte wertvoll ist. Viele Menschen haben die Sorge, dass ihr Leben nicht interessant genug sei. Sie sehen die vermeintlichen "Promis" und Influencer in den sozialen Netzwerken und vergleichen sich mit ihnen.


Lass dich nicht täuschen: Über 90% dieser Menschen lügen dich an.

Nur die wenigsten leben dieses zur Schau gestellte Traumleben tatsächlich und nahezu niemand von ihnen verdient damit ausreichend Geld.


Wenn es aber um nachhaltige Inhalte geht, die Menschen in einer Nische wirklich helfen, sie unterhalten oder ihnen einen echten Mehrwert bietet, dann kann deine Geschichte genau die richtige sein. Vielleicht hast du etwas erlebt, was einer kleinen aber feinen Zielgruppe tatsächlich nutzt. Das können Erfahrungen, Anleitungen, dein berufliches Wissen oder einfach emotionale Einblicke sein.


Du wirst es nur heraus finden, wenn du es wagst und einfach mal ausprobierst.


Starte dazu doch einfach mal mit diesen einfachen Schritten:

  • Nimm einfach mal jeden Tag 3-5 Instagram Stories auf und schau, wie dein Umfeld darauf reagiert.

  • Erstelle ein längeres Video (2-5 Minuten) über dein Thema und lade es bei YouTube und/oder Facebook (Querformat 16:9) oder bei IGTV (Hochformat 9:16) hoch.

  • Erstelle eine Woche lang jeden Tag einen Post mit interessanten Business-Learnings und Tipps und lade sie bei LinkedIn hoch.


Du wirst überrascht sein, was passieren wird: Menschen werden dich ansprechen, du wirst Reaktionen und Kommentare erhalten und das Beste daran: Sie werden positiv sein. Weil Du der Welt etwas zu erzählen hast.


Und weil es DEINE Erfahrungen sind, kann niemand außer DIR sie bewerten.



Was soll schon passieren?


Ich frage mich immer: Was wäre das Schlimmste, das passieren könnte?


Menschen könnten dich ignorieren und im Internet "weiter ziehen". Na gratuliere: Du hast dann direkt Menschen "verloren", die du eh nicht in deinem Leben haben möchtest, weil eure Werte und Überzeugungen niemals zueinander gepasst hätten.


Im "echten Leben" würdest du dich ja auch nicht freiwillig mit Menschen treffen wollen, die du im Grunde nicht leiden kannst. Beim Thema Sichtbarkeit geht es auch um das Thema Sortierung: Du sortierst die Menschen vor, die deine Gedanken und deine Geschichte zu schätzen wissen und mögen.


Und genau das wünsche ich dir: Dass du noch mehr wunderbare Menschen in deinem Leben hast und ihr euch gegenseitig bereichern könnt.


Also geh da raus und erzähle deine Geschichte, berichte über deine Erfahrungen und lass die Menschen zu dir kommen, die schon lange auf jemanden wie dich gewartet haben.



Die komplette Podcast Episode dazu findest du auf iTunes oder direkt im Browser.



Alle Learnings in der Zusammenfassung

  1. Es ist OK, wenn du Angst vor mehr Sichtbarkeit hast. Mach es trotzdem.

  2. Sei du selbst und verstelle dich nicht.

  3. Mache alles in deinem eigenen Tempo.

  4. Deine Geschichte ist wertvoll. Und du bist interessant genug.

  5. Dir kann nichts passieren. Wer nichts von dir will, darf gerne weiterziehen.